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Angebote im Naturpark 
Geführte Wanderungen im Naturpark 

Im Naturpark werden auch geführte Wanderungen angeboten. Die Route kann individuell festgelegt werden.
Details finden Sie unter dem Menüpunkt Wandern
 
Führungen durch geheimnisvolle Höhlen 
 
Ötscher-Tropfsteinhöhle: Abenteuer unter Tag
 
Über die Erlebnissteiganlage - einer Metallkonstruktion des Eisenstraßekünstlers Joe Wahler - geht es durch den wildromantischen Rosskogelgraben hinauf zu der im Naturpark Ötscher-Tormäuer gelegenen Ötscher-Tropfsteinhöhle.
Diese wurde von den Naturfreunden Kienberg/ Gaming 1925 erschlossen und für Besichtigungen ausgebaut.  Vorbei an jahrtausende alten Stalagmiten und Stalaktiten, Sinterbindungen sowie bizarren Tropfsteinformationen wie der "Märchenhalle" gelangt man auf betonierten Führungswegen und gut begehbaren Stufen schließlich hinab zum mystischen Untersee. In dieser Schauhöhle vertiefen Sie nicht nur Ihr Wissen um die Entstehung von Tropfsteinen, sie führt sie auch in eine besondere unterirdische Welt, die die Natur aus den Lunzer Schichten in einer fernen Zeitepoche geschaffen hat. Ein Abenteuer in der Tiefe des Berges für die ganze Familie vom Kleinkind bis zur Oma!
 

Adresse: im Naturpark Ötscher-Tormäuer (Parkmöglichkeit/Zugang ab Gasthaus Schindlhütte)
Tel./Fax. T +43 (0) 664/406 41 54 (Johann Scharner)
E-mail: hoehle@gaming.co.at 

Öffnungszeiten: nur mit Führung 1. Mai bis 26. Oktober jeden Samstag, Sonn- und Feiertag jeweils 9-16 Uhr, im Juli und August zusätzlich Mittwoch 9-16 Uhr, Sonderführungen auf Anfrage
 
 
 
 
Kohlerhöhle: Eine der schönsten Gipskristallhöhlen der Ostalpen
 
Die Kohlerhöhle liegt am Westhang des Großen Kohlerberges im Gemeindegebiet von Annaberg. Sie ist ca. 1,5 km lang, die einzelnen Hallen haben ein Flächenausmaß von ca. 30 bis 50 m² und sind 2 bis 4 m hoch. Sie wurden im Jahre 1930 erschlossen und zugänglich gemacht. Die Kohlerhöhle stellt eine ausgedehnte Schichtfügenhöhle dar, deren höheren Teile im Gutensteiner Kalk liegen, während die tieferen Teile in Gipshorizonte eingebettet sind. Eine besondere Eigenart der Höhle stellen ferner die zum Teil blutrot gefärbten "Sinterfahnen" (Kalksinterbildungen) dar. Der Wechsel von Kalk und Gips, das Auftreten zarter Gipsnadeln und  gutausgebildeter Gipskristalle einerseits, und das reiche Vorkommen von Kalksinterbildungen (Tropfhäutchen, Kalkhäutchen, Tropfröhrchen und andere) andererseits geben der Höhle ein besonderes Gepräge und naturwissenschaftliche Bedeutung.
Vom Höhleneingang über Holzstiegen absteigend erreicht man die Nordhalle, die Bergmilchbildungen aufweist, und gelangt dann weiter in den Fledermausdom.
 
Der Nordteil dieser Halle (50 m Länge 25 m Breite und bis 3 m Höhe wird als " Weiße Halle" bezeichnet und weist sehr schöne Gipskristallbildungen im Deckenbereich auf. An der Westseite schließt sich die Marmorhalle an, in der sich schöne, gelbrot gebänderte schmale Sinterfahnen und rot gefärbte Tropfsteinbildungen finden. Der Weiterweg führt durch den "Seegang" in die "Rote Halle" wo sich an der Decke zwischen Gipskristallen rötliche Sinterröhrchen finden.
Durch kleinräumige Strecken, die bequem gangbar gemacht wurden, gelangt man in die 3 m hohe Seehalle mit schönem Sinterröhrchenschmuck und Sickerwassersammlungen.
Ostwärts schließen sich dann - teilweise engräumige - Kriechstrecken an, durch die man dann in den Kalkplättchensee gelangt.
 
Öffnungszeiten: Besichtigung und Führung  von 1. Mai bis 26 Oktober (4 - 8 Personen) Information und Anfrage: Walter Wutzl T +43 (0) 664/593 60 47
Spenden willkommen!